Sandgasse

Sandgasse

Mischverkehr bei beengten Straßenverhältnissen.

1,3 km durch ein reines Wohngebiet mit wenig Fahrgastpotential.

An vielen Punkten wird die Mindestbreite für die Trassenführung nicht erreicht.

Beim zweispurigen Ausbau der Sandgasse müssen einseitig entweder ca. 65 Parkplätze oder auf der anderen Straßenseite über 100 Bäume gefällt werden.

Bäume sind die grüne Lunge der Stadt und daher ein wichtiger Frischluftspender.

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

 

Sandgasse - Bäume - Natur

Sandgasse - Bäume - Natur

Einer der Hauptzwecke des Baus der Konradsiedlung war die Verringerung der Gefahr von Nahrungskrisen durch Selbstversorgung aus dem eigenen Garten. Aus diesem  Grund sind die Grundstücke bis heute groß und weitgehend nur mit 1 bis 2 Einfamilienhäusern bebaut. Es gibt große Gärten mit altem Baumbestand und viel Grün. Die  Sandgasse selbst ist ab der Memeler Straße als Allee ausgeführt. Die über 100 Bäume sind im Durchschnitt 15 - 20 Jahre alt. Zum Zeitpunkt des potentiellen Baubeginnes der Stadtbahn werden die Bäume mindestens 25 Jahre oder noch älter sein. Aus all diesen Faktoren ergeben sich einerseits ein naturnaher Siedlungscharakter mit hoher Artenvielfalt und andererseits ein wertvoller Baustein in der CO2 Bilanz der Stadt.

Regensburg war 2022 die heißeste Stadt Bayerns. Bäume leisten einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Hitzestress in der Stadt. Forscher der TU München haben diese Auswirkung in einer mehrjährigen Studie untersucht. Am Beispiel der Stadt Würzburg wurde nachgewiesen, dass ein Grünflächenanteil von mindestens 40% nötig ist, um im Sommer für Kühlung zu sorgen. So wurde nachgewiesen, dass in innerstädtischen Gebieten ohne entsprechende Bepflanzung an heißen Tagen maximaler Hitzestress zu
verzeichnen ist, wohingegen in suburbanen Gebieten, vergleichbar mit der Konradsiedlung, ein solcher an ebensolchen Tagen nicht zu verzeichnen war.
(Quelle: https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/beitrag-der-vegetation-zur-verringerung-von-hitzestress-in-der-stadt/). Der Wegfall dieser Bäume ist ökologisch nicht zu verantworten.

Das sagt die Stadt:

Die Bäume sollen möglichst erhalten bleiben. Voraussichtlich wird die stadtauswärts führende Straßenseite ohne Bäume ausgeführt werden.
 
Das sagen wir:

Die Planer sagen, es müsse von Hauswand zu Hauswand geplant und gebaut werden. Dies hat zur Folge, dass alle erwachsenen Bäume zunächst gefällt und dann auf einer Straßenseite wieder als Jungbäume gepflanzt werden. Es wird erneut über 20 Jahre dauern, bis der heutige Wuchszustand wieder erreicht ist. Die geringere Anzahl an Bäumen ist auf der westlichen Straßenseite zu finden, also auf der Seite, auf welcher die Grünstreifen nach Aussage der Stadt erhalten bleiben können. Es ist also davon auszugehen, dass über 75% der 100 Bäume alleine in der Sandgasse nach dem Stadtbahnneubau nicht mehr vorhanden sein werden.

Die Stadt Regensburg selbst ist darum bemüht, den Charakter der Siedlung zu erhalten und genehmigt beispielsweise im Bereich der Sandgasse 75 bis 97 keinerlei Bebauung in zweiter Reihe. Im Bereich der umliegenden Wohnstraßen werden keine Änderungen von Zufahrten zu Gebäuden verhindert, wenn sich Bepflanzungen in diesem Bereich befinden.

Sandgasse - Lieferverkehr

Sandgasse - Lieferverkehr

In der Sandgasse muss Lieferverkehr aufgrund der örtlichen Gegebenheiten derzeit über den öffentlichen Straßenraum abgewickelt werden. Dies wird durch den Bau der Stadtbahn nicht mehr möglich sein, es sei denn die Stadtbahn wartet den Lieferverkehr ab. Dies behindert den Fahrplan und sorgt für Stau und Ausweichverkehr in die nebenliegenden Wohnstraßen.

Das sagt die Stadtverwaltung:

Lieferanten müssen künftig auf die Grundstücke der Anwohner ausweichen oder auf dem Geh/Radweg stehen bleiben. Dann ist Lieferverkehr weiterhin möglich

Das sagen wir:

Generell gilt, dass die westlich gelegenen Grundstücke aufgrund ihrer Hanglage größtenteils keine Flächen vor den Gebäuden haben, auf denen PKW oder LKW stehen können. Eine Erweiterung ist entweder technisch nicht machbar oder mit massiven Kosten verbunden. Bürgersteige und Radwege sind aktuell nicht für das Befahren mit schweren Fahrzeugen zugelassen. Aufgrund der Alleebepflanzung können LKW nicht alle Grundstücke auf dem Geh-Radweg anfahren. Ein auf dem Geh/Radweg stehender LKW blockiert beide Wege vollständig. Auf die Straße ausweichende Fußgänger und Radfahrer werden massiv gefährdet.

Die Vorschläge der Stadtverwaltung, die am 21.10.22 vorgelegt hat, umfassen im Wesentlichen 3 Vorschläge:

- 1-gleisiger Betrieb im 2,5min Takt mit Platzierung des Gleises stadtauswärts sowie 2-gleisiger Betrieb mit Einbahnstraßenregelung:
schwere Lieferfahrzeuge haben nicht ausreichend Zeit, um auf die Grundstücke der Anwohner zu kommen, der Fahrplan wird massiv gestört.

Bei Einbahnregelung wird zusätzlich durch den PKW/LKW Verkehr massiv beeinträchtigt.

- 2-gleisiger Betrieb mit Radweg nur auf einer Fahrbahnseite (Westseite):
Der Vorschlag des Parkens auf dem Geh/Radweg ist nicht umsetzbar, da der Gehweg keine ausreichende Fahrbahnbreite aufweist.

Sandgasse - Erschütterungen

Sandgasse - Erschütterungen

In den 80er Jahren wurde der Schwerlastverkehr (Lkw >7,5 to) aus der Sandgasse verbannt.

In den Gebäuden entstanden Risse aufgrund des durchfahrenden Lkw-Verkehrs mit LKWs bis zu 40 Tonnen Gesamtgewicht.

Jetzt sollen Stadtbahnfahrzeuge mit einem LEERGEWICHT von 60 Tonnen im 5-Minuten-Takt in beide Richtungen durch die Straße fahren.
Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sicherte deswegen den Anwohnen beim Ortstermin der SPD am tt.mm.yyyy an den Wohnhäusern entlang der gesamten Trassen (Linie A und B) Erschütterungs-Null-Messungen zu.

Damit soll sichergestellt werden, dass Beschädigungen an den Häusern nicht auf den Schultern der Anwohner hängen bleiben. 

Sandgasse Nord (Planungsalternative)

Ab der Konradschule wird die Stadtbahn wieder ein zweites Gleis im gemischten Verkehr erhalten. Ab der Brennbergstraße werden beide Richtungen als Rasengleis parallel zur Sandgasse geführt.

Die Strecke wird zur Eisenbahn geführt hier soll, ein S-Bahnhof in Ortsrandlage entstehen. Der kleine Wald (Bumperhölzl) wird in weiten Teilen entfernt und durch einen Busbahnhof ersetzt. Die Zuführung der Busse ist bisher nicht geregelt und kann über die Straße Wutzlhofen oder die Sandgasse erfolgen. Eventuell wird auch eine Straße von der B16 kommend zum Busbahnhof geführt. Möglich wäre auch die Verbreiterung der Frauenzellstraße zu einer Hauptverbindungsstraße.

Ab der Einfahrt Meraner Straße wird die Stadtbahntrasse mittels einer Weiche auf ein Gleis zusammengeführt. Hier ist nur wechselseitige Befahrung möglich, da die Sandgasse zu eng ist. Der Baumerhalt soll geprüft werden.

Für den MIV wird die Sandgasse zur Einbahnstraße. Der gegenläufige Verkehr wird sich über die Nebenstraßen auf die übrige Siedlung verteilen.

Die Häuser im Bereich der Sandgasse sind mit Punktfundamenten und schwingenden Fehlböden gebaut. Bei Erschütterungsmessungen wird sich ergeben, welcher Schienenunterbau verwendet werden muss. Wir gehen davon aus, dass ein maximaler Erschütterungsschutz verbaut werden muss. Was den Baumerhalt nahezu unmöglich machen dürfte.

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Sandgasse - Bereich Ardennenstraße - Bozener Straße (Planungsalternative)

Die Sandgasse weist in diesem Bereich die geringste Straßenbreite auf. Eine zweigleisige Streckenführung hat zur Folge, dass ein Radweg entfallen muss.

Die Stadtverwaltung hat am 21.10.2022 bestätigt, dass der Bereich Sandgasse 77 bis 97 eine zu geringe Straßenbreite hat, um einen 2-gleisigen Straßenbahnbetrieb sowie 2 kombinierte Geh- und Radwege und die Parkplätze zu erhalten. Es müssen daher Kompromisse gefunden werden. Vorgeschlagen werden:

- 1-gleisige Streckenführung auf eigener Trasse (Grüngleis) von der Haltestelle Aussiger Straße (Netto) bis zur Bozener Straße, dafür Wegfall eines Radweges und aller Parkplätze auf der westlichen Seite der Straße, Fahrbahn im 2 Richtungsverkehr.

- 1-gleisige Streckenführung auf eigener Trasse (Grüngleis) von der Haltestelle Aussiger Straße (Netto) bis zur Bozener Straße, dafür Wegfall eines Radweges auf der westlichen Seite der Straße, Fahrbahn im Ein- Richtungsverkehr (Einbahnstraße), Parkplätze sind vorhanden.

- 1-gleisige Streckenführung auf eigener Trasse (Grüngleis) von der Haltestelle Aussiger Straße (Netto) bis zur Bozener Straße, dafür Wegfall eines Radweges und aller Parkplätze auf der westlichen Seite der Straße, Fahrbahn als verkehrsberuhigter Bereich im 2 Richtungsverkehr.

-  2-gleisige Streckenführung im Mischverkehr, dafür Wegfall eines Radweges und aller Parkplätze auf der westlichen Seite der Straße.

Alle Varianten haben gemein, dass einer von 2 Radwegen wegfallen muss. Die Radwege sind heute stark frequentiert und dienen auch den Kindern, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, als Schulweg. Eine Konzentration auf nur einen Radweg birgt ein hohes Gefahrenpotenzial und läuft entgegen dem Plan der Stadt, das Radwegnetz auszubauen und bis 2030 den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr der Stadt von 19 auf 25% zu steigern (Stadt Regensburg - Fahrrad - Förderung des Radverkehrs)

 

Eine eingleisige Führung der Straßenbahn hat zur Folge, dass in diesem Abschnitt parallel zum Radweg alle 2,5min eine Bahn verkehren muss. Bei der Überleitung von zweigleisigen auf eingleisige Abschnitte müssen die Bahnen jeweils aufeinander warten und behindern dort während der Wartezeit (2,5min) den Individualverkehr und sorgen damit für Rückstaueffekte. Dies hat auch zur Folge, dass beispielsweise Rettungsfahrzeuge in der Anfahrt behindert werden. Bedingt durch die Länge der Züge (45 – 54m) werden in diesem Warteabschnitt auch die Zufahrten zu jeweils 3-4 Grundstücken blockiert.

 

Die vorgeschlagene Lösung eines Einbahnverkehrs ist nicht umsetzbar, da der Verkehr in die Gegenrichtung (Stadtauswärts) bereits ab der Isarstraße durch die Wohngebiete und Wohnstraßen umgeleitet werden muss. Dies führt dort zu einer unzumutbaren Belastung. Selbiges gilt auch, wenn durch Rückstaueffekte die Sandgasse blockiert ist.  

 

Eine besondere Herausforderung wird der Lieferverkehr (siehe eigene Rubrik) und die Zufahrten zu Garagen und Grundstücken, welche teilweise direkt an den Gehweg anschließen.  Bei einem durchschnittlichen 2,5min Takt und einer Verkleinerung der Vorstellflächen können die Anwohner ihre Grundstücke nicht mehr erreichen, ohne die Stadtbahn zu behindern. Dies wird sich negativ auf den Fahrplan auswirken.

 

Bedingt durch den engen Takt von 2,5min im 2-Richtungsbetrieb ist mit dichterem Verkehr zu rechnen. Rettungsfahrzeuge haben Wartezeiten, bis sie an einer Stadtbahn vorbeifahren können. Aufgrund des Wegfalles des Radweges auf westlicher Seite kann ein Rettungsfahrzeug im Einsatzfall nicht vor dem betreffenden Gebäude stehen, wenn kein ausreichend großer Hof vorhanden ist.

 

Bedingt durch den Wegfall von Parkplätzen und auch bedingt durch die Verkehrsdichte werden Besucher und auch Fahrzeuge, die im Transit die Sandgasse passieren, in die umliegenden Wohn- und Spielstraßen ausweichen. Dies wird dort zu einer erheblichen Belastung führen.  

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Aussiger Straße (momentane Endhaltestelle)

In der Aussiger Straße soll (vorläufig) die Endhaltestelle der Linie A gebaut werden.

Die Fortführung der Linie A durch die Sandgasse bis nach Wutzlhofen ist aber immer noch möglich!

Sandgasse Süd

Ab der Brandlberger Straße fährt die Stadtbahn im gemischten Verkehr mit. Ein eigenes Rasengleis ist hier trotz Wohngebiet nicht möglich.

Eine geplante Haltestelle an der Memeler Straße muss kürzer als nötig ausfallen, da der nötige Platz nicht vorhanden ist. Möglicherweise stehen Fahrgäste, die hier aussteigen wollen vor verschlossenen Tramtüren.

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Lechstraße

Im Bereich der Heilig-Geist-Kirche, auf der Lechstraße in Richtung Sandgasse, soll mit einer sogenannten Hüllkurve gearbeitet werden. Hier ist die Kurve so eng, dass die Planer keine Begegnung von zwei Bahnen organisieren können. Im Bereich von engen Kurven ist mit erheblicher Lärmbelästigung zu rechen.

In Richtung ehemaliger EDEKA – Offenbeck wird eine Kehranlage geplant.

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)
 

Isarstraße

  • Die Isarstraße ist beidseitig von Bäumen gesäumt, die im Sommer für ein angenehmeres Klima sorgen. Die großen Wohnblöcke auf der südlichen Seite sind durch eine Allee von schon alten Bäumen abgeschirmt. Da die Tram hier schon eine eigene Trasse bekommen soll, werden diese dem Bau zum Opfer fallen.
  • Bei den umfangreichen Umbauten des Straßenraums (Kanalisation, Strom- und Gasleitungen verlegen; Verbreiterung des Verkehrsraums für die separate Trasse, Fahrrad- und Fußwege, Fahrbahnen für den MIV) müssen die ca. 100 Bäume gefällt werden.

Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für den Neubau einer Stadtbahn am 06.12.2022 brachte neue Erkenntnisse:

  • Je nach Variante müssten von den 205 vorhandenen Bäumen 81 bis 156 gefällt werden. Bei der favorisierten Einbahnvariante sind es 81 Bäume, 46 davon sind eigentlich durch die Baumschutzverordnung geschützt.
  • Die Isarstraße soll im Abschnitt zwischen Sudentendeutscher Straße und Lechstraße für den Kfz-Verkehr als Einbahnstraße in West-Ost-Richtung ausgebildet werden.
  • Der Kfz-Verkehr in Richtung Westen würde in die Brandlberger Straße zwischen Sandgasse und Sudentendeutscher Straße verlagert, die hierzu ebenfalls nur mehr den Verkehr einer Richtung als Einbahnstraße aufnehmen müsste.
  • In den Einbahnstraßenabschnitten wäre eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h vorzusehen.
  • Die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke verschlechtert sich deutlich, da bei der An- oder Abfahrt des Grundstücks eine Blockumfahrung erforderlich wird.
  • Sitzungsprotokoll vom 06.12.2022 zum Nachlesen: https://srv19.regensburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=19193

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Galgenbergstraße

  • Für eine eigene Trasse ist die Galgenbergstraße zu eng. Somit kann auch hier die Tram nur im Mischverkehr fahren.
  • Für separate Rad- und Fußwege ist jetzt schon kein Platz. Für den Radverkehr verschlechtert sich die Situation umso mehr, da man jetzt auch noch auf die Schienen in der Fahrbahn achten muss.
  • Für die große Steigung (ca. 8,5 %) müssen die Züge mit entsprechender Leistung ausgestattet sein, wodurch sich ihr Preis weiter erhöht.
  • Außerdem brauchen die Bahnen ein sehr gutes Bremssystem (teuer), um die geforderten Anhaltewege auch bei ungünstigen Bedingungen einzuhalten.
  • Im südlichen Teil ist schon eine eigene Trasse vorgesehen, vermutlich auf Kosten des Baumbestands im Grüngürtel. Ob dann noch ein beidseitiger Fahrrad- und Fußweg möglich ist, ist fraglich.

Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für den Neubau einer Stadtbahn vom 13.07.2023 brachte neue Erkenntnisse:

  • Eine Führung der Trasse auf besonderem Bahnkörper ist erst südlich des Knotens Haydnstraße möglich. Um Eingriffe in den östlich der Straße gelegenen Baumbestand weitgehend vermeiden zu können, beginnt der besondere Bahnkörper erst ab Höhe Finanzamt, wo auch eine Haltestelle positioniert ist.

  • Bergauf wird hierbei ein baulicher Radweg vorgesehen, bergab ein Schutzstreifen. Durch die hierfür erforderlichen Gesamtquerschnitte kann es punktuell zu Eingriffen in Privatgrund bzw. zu Eingriffen von derzeit als Grünfläche genutzten öffentlichen Flächen kommen.

  • Bergab gibt es für die Radfahrer keinen baulich getrennten Radweg. Sie müssen sich die Fahrbahn mit der Straßenbahn und den Kraftfahrzeugen teilen.

  • Am Knoten Furtmayrstraße muss das Verkehrssystem für den Kfz-Verkehr so angepasst werden, dass das bestehende ungesicherte Linksabbiegen in die Friedensstraße entfällt.

  • Sitzungsprotokoll vom 13.07.2023 zum Nachlesen

  • Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

OTH – Universität

Nach der Komobile-Studie soll die Stadtbahn in der Albertus-Magnus-Straße unter der Uni durchgeführt werden. Dies ist wegen den Tiefgarageneinfahrten und der Uni-Logistik aber nicht möglich.

Jetzt soll die Trasse das Campusgelände zwischen OTH und Uni zerschneiden. Für die OTH ist dieser Bereich die einzige grüne Erholungsoase, wo neben dem großen Erholungswert auch einzig der Platz ist, Feste zu Feiern.

Auf diesem Platz findet auch die Connecta (Firmenkontaktmesse) statt. Diese dient zur Berufsfindung und zur Vernetzung der Studierenden mit den entsprechenden Firmen. Ohne den freien Platz ist dies nur noch eingeschränkt möglich.

Bei der Querung zwischen OTH und Universität müssen die Zufahrten zun den Parkplätzen und die Querungen der Trasse auf dem Campusgelände erst noch genau geplant werden.

Sitzungsprotokoll vom 13.07.2023 zum Nachlesen

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

 

 

Universitätsstraße

Universitätsstraße

Um den Baumbestand auf dem Mittelstreifen für den Bau der Bahn nicht zu opfern, wird die östliche Fahrbahn (momentan wird hier der Verkehr stadeinwärts geführt) als Tramtrasse genutzt.

Auf die westlichen Fahrbahn werden dann beide Fahrstreifen für den Individualverkehr verlegt.

Die Parkplätze, die momentan noch entlang der beiden Fahrstreifen sind, entfallen.

Für diesen Bereich sind zwei Haltestellen vorgesehen. Eine bei der Bushaltestelle an der Universität, die zweite zwischen den Abzeigen der Karl-Stieler-Straße und der Kreuzbreite. Auch hier müssen für die Haltestelle Bäume gefällt werden.

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Querung Autobahn A3 und Franz-Josef-Strauß-Allee

  • Die Trasse wird ab dem Knoten Am Biopark/Neuprüll in Richtung Klinikum wieder im Mischverkehr verlaufen, wobei das bestehende Brückenbauwerk der BAB A3 und der Franz-Josef-Strauß-Allee durchquert wird.

  • Fuß- und Radverkehr werden hierbei als gemeinsamer Geh- und Radweg mit einer Gesamtbreite von 4,10 Metern auf der Westseite geführt.

  • Die Trassenführung zur Endhaltestelle vor dem Universitätsklinikum erfolgt mittels Durchstich durch die bestehende Geländeaufschüttung.

  • Die geplante Stadtbahnhaltestelle ist deutlich weiter von der Klinik entfernt als die aktuelle Bushaltestelle.

  • Über diese Trasse soll in den weiterführenden Planungen die alternative Zufahrt zum Betriebshof in Burgweinting erfolgen." (Aussage Frau Schimpfermann im  2. Dialogforum vom 11.11.2022 im HDBG).

  • Sitzungsprotokoll vom 13.07.2023 zum Nachlesen

  • Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Auffahrt Uniklinikum

Die geplante Stadtbahnhaltestelle wird auf der großen Wiese unterhalb des Haupteinganges gebaut. Die aktuelle Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Haupteingang.

Sie ist ungefähr doppelt so weit von der Klinik entfernt wie die aktuelle Bushaltestelle. Außerdem muss man auf dem Weg zum Eingang noch einen massiven Höhenunterschied mit Hilfe von 5 Kehren überwinden. Ursprünglich war aufgrund des Höhenunterschiedes ein unterirdischer Halt mit Aufzug geplant. Aus Kostengründen wurde dieser zu Lasten einer erschwerten Zugänglichkeit verworfen.

Auch hier werden beim Abzweig von der Universitätsstraße Bäume der Trasse zum Opfer fallen.

 

Sitzungsprotokoll vom 13.07.2023 zum Nachlesen

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Südspange - Franz-Josef-Strauß-Allee

  • Momentan ist die Trasse parallel zur Franz-Josef-Strauß-Allee auf der Nordseite der Straße geplant.
  • Im Bereich des Jahnstadions ist dies aber nicht möglich, da dadurch der Betrieb am Spieltag oder bei sonstigen Veranstaltungen stark eingeschränkt ist.
  • Somit wird die Trasse wohl schon östlich des Stadions auf die Südseite der Straße wechseln.
  • Um die Haltestellen am Stadion zu erreichen müssen dann kostspielige Fußgänger-Unterführungen gebaut werden.
  • Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Südspange - Lotte-Branz-Straße

  • Der Bibersteg-Spielplatz an der Ecke Lotte-Branz-Straße – Kirchfeldallee muss für die Stadtbahn weichen.
  • Die Trasse führt dann an der Westseite der Häuser parallel zur Lotte-Branz-Straße weiter in Richtung Betriebshof. Im Garten und auf den Balkonen der u-förmig bebauten Grundstücke wird man die Straßenbahn besonders laut hören.
  • Nach starken Regenfällen sammelt sich in diesem Bereich immer Oberflächenwasser, somit ist eine aufwendige Trockenlegung im Bereich der Trasse nötig.
  • Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

Information

Bürgerinitiative
GLEISFREI-REGENSBURG
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geben, sich umfassend über das
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