Wöhrdstraße

  • Die Wöhrdstraße ist Teil beider Linien. Somit ergibt sich auch hier ein 75 Sekunden Takt. In Summe würden pro Tag ca. 1000 Züge durch die Straße fahren (Hauptzeit von 5 Uhr bis 24 Uhr, also 19 h, pro Linie und pro Richtung 12 Züge pro Stunde, somit 19*12*2*2=912, dazu kommen noch die Bahnen in den 5 Nachstunden)
  • Da auch hier kein Platz für eine eigene Trasse vorhanden ist, muss die Tram im Mischverkehr stehen.
  • Der Anwohnerverkehr und der Lieferverkehr für die Anwohner werden durch die enge Taktung stark behindert. Der Einsatz von Rettungskräften in diesem Bereich wird ebenfalls massiv beeinträchtigt, da die Tram ja nicht „Platz“ machen kann.
  • Im Falle eines Hochwassers steht der Tramverkehr still, Busse können dagegen auf Alternativrouten ausweichen.
  • Wie im gesamten Altstadtbereich ist kein Grüngleis möglich, da die Trasse fast ausschließlich als Mischverkehr gebaut werden muss.

Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für den Neubau einer Stadtbahn am 06.12.2022 brachte neue Erkenntnisse:

 

  • Für den straßenbündigen Bahnkörper wird eine Breite ≥ 6,75 m erforderlich. Somit ergibt sich hier im Querschnitt eine Gesamtbreite im Regelquerschnitt von ≥ 17,05 m. Dies hat zur Folge, dass auch bei optimierter Trassenlage im Abschnitt Wöhrdstraße mehrfach Eingriffe in Privatgrund erforderlich sind. In Summe entsteht ein Grunderwerbsbedarf von ca. 500 m². Durch die "Optimierung" (siehe unten) konnte man den Grunderwerbsbedarf auf ca. 20 m² senken. 
  • In diesem Bereich müssten 26 Bäume gefällt werden.
  • Auch müssen die vorhandenen Stellplätze im öffentlichen Raum (84 Stück) in diesem Trassenabschnitt entfallen.
  • Die Zu- und Abfahrt zur „Mobilitätsdrehscheibe Unterer Wöhrd“, die am alten Eisstadion entstehen soll ist noch nicht ausreichend untersucht und noch nicht auf den Bau einer Stadtbahn abgestimmt.
  • Auch bedarf es einer genaueren Betrachtung der lokalen Bedarfe der Anlieferungsverkehre, sowie der Abwicklung der Abfallentsorgung und von Unterhaltsmaßnahmen (z.B. Kanal), die in diesem Trassenabschnitt mit dem Stadtbahnbetrieb vereinbar sein müssen.
  • Der Hochwasserschutz in der Wöhrdstraße ist noch nicht endgültig geklärt.
  • Sitzungsprotokoll vom 06.12.2022 zum Nachlesen: https://srv19.regensburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036177465471/177465471/00369198/98.pdf

Da sich die Eingriffe in den Privatgrund schwierig gestalteten, wurden die Planungen "optimiert" und in der Sitzung des Ausschusses für den Neubau einer Stadtbahn am 13.07.2023 vorgestellt:

  • Der Gehweg wird in der optimierten Variante mit der Mindestbreite von > 1,50 m (vorher: 2,50 m) und der baulich getrennte Radweg mit einer Breite von 2,10 m inklusive Sicherheitsraum (vorher: 2,50 m inklusive Sicherheitsraum) ausgebildet. Der straßenbündige Bahnkörper bleibt mit einer Breite von ≥ 6,75 m unverändert. Somit ergibt sich eine gesamte Querschnittsbreite von ≥ 13,95 m (vorher: ≥ 17,05 m).

  • Nun müssen in diesem Bereich rund 32 Bäume, darunter fünf besonders große Bäume, die unter Baumschutzverordnung fallen, gefällt werden.
  • An der Parksituation ändert sich nichts. Die kleinen Ladezonen verbessern die Ver- und Entsorgungssituation der Anwohner unwesentlich.
  • Sitzungsprotokoll vom 13.07.2023 zum Nachlesen

Planungsstand Gesamtnetz (Stand 05.12.2023)

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Wir wollen allen die Möglichkeit
geben, sich umfassend über das
Projektvorhaben "Stadtbahn"
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